The Making of: VINCENT
LINDEs Digital-Video-Information-System
 
 
  1. Der Kunde:
Linde VA
Branche: Anlagenbau
Abteilung: Werbeabteilung
Zeitraum: 2 Monate
   
 
  2. Die Aufgabenstellung:
Ein digitales Video-Abspielsystem auf Touchscreenbasis (21 Zoll!), das 7 Firmen-Videos à 10 Minuten in Englisch und Deutsch bereitstellt.
Das Ganze soll in einem Terminal-Gehäuse untergebracht in der Eingangshalle von Linde VA und auf Messen zum Dauereinsatz kommen.
     
 
 
TIP...
Für die Digitalisierung wandten wir un
s
an die Firma APE Ptacek Engineering, mit der wir durchwegs gute Erfahrungen
gemacht haben, insbesondere
der Support war schnell
und unbürokratisch
...eine Empfehlung.
  3. Vorarbeiten:
Zunächst mussten wir die 14 Videos
sichten und auf ca. die halbe Dauer kürzen ohne dass eine Neuvertonung nötig werden durfte. Anschliesend wurde das Material neu geschnitten und dann im MPEG 1 Standard digitalisiert. Am Schluss hatten wir dann 5 CD-Roms mit den MPEGs drauf. (Ca 6 GB Daten!)
 
 
 
4. Screendesign:
Das Problem war, alle 7 Titel inklusive einer kurzen Beschreibung in nur einem Hauptmenu zu vereinen, ohne dass alles voller kleinem Text ist. Unsere Idee war eine Tür. Wenn man ein Video anwählt, öffnet sie sich und gibt den Blick auf den entsprechenden Text
frei.
   
 
  Mit diesem Schalter startet man das Abspielen des Videos.  
 
 
5. Programmierung:
Es war gefordert, dass man die MPEGs wie mit einem Video-Recorder vor- und zurückspulen und stoppen kann.
Wir entwickelten die entsprechende Steuerung für die MCI Schnittstelle und nach einigen Mühen konnte man das Video relativ angenehm spulen.
 

 

 

 
   
 
 

Hier der Video Abspiel-Screen.
Der Bildschirm ist 21 Zoll gross
.
Die Auflösung beträgt 800x600 Linien.
Das Video ist 768x576 Linien gross.
Also orginal PAL-Format. Es läuft ruckfrei und mit Stereo-Ton in CD-Qualität.

TIP...
Als Abspiel-Karte für die MPEGs benutzten wir die billige und stabile
FPS-60 von FAST.
Nachteil: das Monitorbild dunkelt etwas nach, weil die Grafikkarte mit Kabelpeitsche durchgeschliffen wird.

 

 
 
 
 

5. Terminalgehäuse
Wir entwickelten nun ein Terminal-Gehäuse, liessen es von einem Schreiner bauen und in Linde-Blau lackieren.
Das System war inzwischen auf diversen Messen und läuft jeden Tag in der Eingangshalle von Linde VA in Höllriegelskreuth. Bis jetzt sind keine Probleme bekannt. Mit Hilfe des Protokoll-Systems lässt sich die Nutzung genau analysieren und in zukünftigen Updates berücksichtigen.